...das blechbläserensemble aus dem norden ostfrieslands

Moin ook!

Kennen wir uns schon?

Na, dann freuen wir uns auf einen Eintrag ins Gästebuch und ein baldiges Wiedersehen.

Wir kennen uns noch nicht?

Dann sei auch herzlich willkommen! Hier kannst du uns schon mal ein wenig kennen lernen.

Viel besser aber in einem unserer nächsten Konzerte!

So oder so: Viel Spaß bei uns!

 

St. Michael, das zweite...

Bereits im Jahre 2017 waren wir in Papenburg mit unserem "Luther"-Programm zu Besuch bei unseren katholischen Glaubensschwestern und -brüdern. Damals gingen wir mit einer erneuten Einladung nach Hause, gerne würde man uns wieder in Papenburg begrüßen. Dieser Einladung sind wir nun gerne gefolgt. Die Anzahl der Zuhörer hielt sich allerdings leider in Grenzen, gab es doch etliche interessante Parallelveranstaltungen in der Gegend. Durch viele freie Plätze in der sehr großen Kirche taten wir uns anfangs etwas schwer mit der wahnsinnig hallenden Akustik. Bei den Zuhörern, die sich unglücklicherweise eher im hinteren Drittel der Kirche setzten, dürfte ein ziemlicher Brei angekommen sein. Im zweiten Teil baten wir die Gäste, etwas näher zu kommen. Viele folgten unserer Empfehlung und so schienen wir unsere Zuhörer deutlich besser zu erreichen.

Wir jedenfalls hatten uns zwischenzeitlich gut mit dem Sound arrangiert und die Gäste sparten nicht mit Applaus. Alles in allem war es ein schöner Konzertabend und beim nächsten Mal achten wir gleich darauf, unsere Gäste in unserer Nähe zu haben.

Timmel - echt heiß

Ein cooles Konzert war es, auch wenn die Temperaturen eine ganz andere Sprache sprachen.

Kurzärmelige Oberhemden, dass hatten wir uns noch nie getraut, waren seit Großheide angesagt. Aber auch sie konnten ein "Ölen" nach dem zweiten gespielten Takt letztlich nicht verhindern. 

Jeder, der Blech spielt, kann sich vorstellen, dass bei Temperaturen um die 30 °C ein jedes Konzert in Arbeit ausartet. Trotz harter Arbeit haben wir uns aber die Spielfreude nicht nehmen lassen, wie sich unsere Zuhörende ihren Spaß an unserer Musik nicht nehmen lassen haben. Der Funke sprang sehr schnell über und das unmittelbare Feedback unserer Gäste erleichterte uns unsere "Arbeit" ungemein.

In Timmel lässt es sich toll konzertieren, die Leute dort sind sehr dankbar. Gerne besuchen wir euch einmal wieder, vielleicht aber doch zu einer etwas anderen Jahreszeit.

Sommer in Großheide

Keinen Pfifferling hätten wir darauf gegeben, dass sich an einem solch wunderbaren Sommertag irgend jemand auf den Weg machen würde, unser Konzert in Großheide zu besuchen. Temperaturen deutlich über 30 °C und ein wunderbarer Abend - da fallen einem ja durchaus viele tolle Dinge ein, die man auch tun könnte. Aber: Weit gefehlt! Die moderne Christus-Kirche füllte sich kurz vor Konzertbeginn sehr zügig und zu unserer totalen Überraschung waren fast alle Plätze besetzt. Das allerdings sorgte für Akteure wie Besucher zu einem durchaus unbehaglichen Raumklima, es war schon deutlich zu warm. Aber egal, wir wollten alle dasselbe: ein schönes Konzert. Und das begann sogleich mit einer kreativen, belustigenden Begrüßung auf plattdeutscher Sprache durch unseren ehemaligen Mitbläser und Freund Thomas, mit Simultanübersetzung in´s Hochdeutsche durch seine Frau Heike. In Großheide sind wir durchaus bekannt, somit gab es zwar kein "Eis zu brechen", aber die Stimmung war trotz Hitze und schlechter Luft von Anbeginn ausgezeichnet. Es gelang ein tolles Konzert und unsere Gäste wussten unsere Leistungen durchaus wertzuschätzen. Danke ihr treuen Großheider für diesen schönen Abend!

Ein ausgefallenes Konzert

Tja, sowas gibt es leider auch: Bedingt durch Krankheit konnten wir das Konzert in Westerholt nicht spielen. Kurz hatten wir versucht, einen Ersatzbläser zu finden, leider erfolglos. Ist ja auch nicht ganz so einfach, ein solches Konzertprogramm mal eben drauf zu bekommen.

Im Ludibus nach Brinkum

Lange war es her, dass wir ein Konzert außerhalb Ostfrieslands gespielt hatten. Joachim wusste Rat, kümmerte sich und führte uns in die ev.-luth. Kirche zu Brinkum, nahe seiner Wahlheimat.

Die Gelegenheit, mal wieder den Tourbus der "ev. Jugend Westerholt" auszuleihen und gemeinsam zu fahren. Dank Marie sind wir ja  wieder ein kleines Stückchen näher an die Jugend gerückt :).

Also - alle Mann und Frau rein in den Ludibus und ab nach Brinkum. Dort wurden wir dann freundlich empfangen. Die Kirche eignet sich akustisch sehr gut für Blechbläser und nach einer kurzen Anspielprobe kamen auch schon die ersten Gäste. Der Besuch war ausgesprochen gut, bedenkt man, dass unser Ensemble dort eher nicht bekannt ist. Wie sich herausstellte, waren relativ viele Blechbläserkollegen dort, Fachpublikum also. Die Stimmung war schnell recht locker und wir fühlten uns bei unserem Tun genauso schnell sehr wohl. Es gelang ein schönes Konzert, dieses bestätigten uns FachhörerInnen wie nicht Blecher. Ausnahmsweise nutzten wir diesen Ausflug, nach dem Konzert gemeinsam Essen zu gehen, bevor es dann im Ludibus zurück ging. Ein schöner Sonntag war´s...

Konzertpremiere mit Tradition an Ostermontag

Traditionell starten wir unser neues Jahresprogramm an Ostermontag und das in der schönen Marien-Kirche in Marienhafe. Das 18te Mal, haben wir recherchiert, war es in diesem Jahr, in dem wir zudem 30 Jahre jung werden. Trotz oder vielleicht wegen des tollen Oster-Wetters folgten eine ganze Menge Leute unserer Einladung und füllten die Bänke der Kirche ganz ordentlich. Eine große Ehre für uns, waren doch sehr viele Stammhörer dabei aber auch Gäste, die ihren Oster-Urlaub bei uns verbringen. Froh sind wir, mit Marie wieder die Pauken besetzen zu können, geben sie doch zu passender Musik dieser einen besonders festlichen Glanz. Und das zu unserem Geburtstag, der unter dem Psalm 150 "Halleluja, lobt Gott in seinem Heiligtum" steht, besser geht´s kaum. Unter dem gleichnamigen Titel starteten wir das Programm mit einem Satz von Lewis Lewandowski gleich mit Pauken und Trompeten (und natürlich Posaunen und Tuba). Marie hat sich mit ihren knapp 18 Jahren ganz toll in unser Ensemble eingefügt, das bemerkten auch unsere Zuhörer. Das Konzert gelang nach zahlreichen intensiven Proben wirklich gut. Einige Zuhörer merkten an, wir hätten unser Niveau noch ein Stück nach oben geschraubt. Das freut uns zu hören und spornt uns an, dieser Wahrnehmung auch in den folgenden Konzerten gerecht zu werden. Danke nach Marienhafe!  Jetzt blicken wir nach Westrhauderfehn und sind selber schon ganz gespannt...

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Wir freuen uns auf neue Konzertreihe

Zusatzspiel in „Gottes Halfpipe“

Konzert zwischen den Jahren in St. Marien zu Schillig

 

Es ist schon eine faszinierende Kirche – die katholische St. Marienkirche in Schillig.
Die Kirche wurde im Jahre 2012 geweiht. Ob „Gottes Halfpipe“, „Seelenabschussrampe“ oder auch Nordseewelle, die an den Deich „schwappt“ – die „Kirche am Meer“ in Schillig hat bereits während ihrer Bauzeit für Gesprächsstoff gesorgt. Und das nicht nur, weil in einer Zeit mit vermehrten Kirchenprofanisierungen und auch -abrissen endlich auch einmal ein neues Gotteshaus gebaut werden konnte, sondern eben auch wegen ihrer anspruchsvollen Architektur.
Nun ergab sich für uns die Möglichkeit dort ein zusätzliches Konzert zum Jahresschluss 2018 zu spielen. Mit einem leicht unsicheren Gefühl machten wir uns auf die Reise nach Schillig. Dort kannte uns eigentlich niemand so richtig, würden wir trotzdem Besucher ins Konzert locken …? Beim Einspielen beeindruckte uns schon die mächtige Akustik. Hall ist für Blechbläser eigentlich gut, zu viel Hall macht es aber nicht unbedingt besser. Als wir dann aber zu Konzertbeginn die Kirche betraten trauten wir unseren Augen kaum: die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt.
Und dann stimmte auch die Akustik perfekt. Wir hatten unser Programm 2018 leicht modifiziert, die Pastorale aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli passte wunderbar in den ersten Teil des Programms. Im zweiten Teil kamen zeitgenössische Kompositionen zu „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Mary´s boychild“ hinzu. Es war für uns ein wunderbares Konzert mit einem wunderbaren Publikum in einer ganz wunderbaren Kirche. Und vielleicht kann ja sogar aus diesem „Konzert zwischen den Jahren“ in Schillig eine Tradition werden. Wir kommen gerne wieder.