...das blechbläserensemble aus dem norden ostfrieslands

Moin ook!

Kennen wir uns schon?

Na, dann freuen wir uns auf einen Eintrag ins Gästebuch und ein baldiges Wiedersehen.

Wir kennen uns noch nicht?

Dann sei auch herzlich willkommen! Hier kannst du uns schon mal ein wenig kennen lernen.

Viel besser aber in einem unserer nächsten Konzerte!

So oder so: Viel Spaß bei uns!

 

Zurück zu den Wurzeln – Konzert in St. Bonifatius zu Arle

Die Geschichte von Ludimus Domino hat vor fast 30 Jahren eben in diesem Dorf begonnen: Arle.

Und so wurden wir auch mit entsprechend herzlichen Worten von unserem ehemaligen Tubisten Thomas Kruse zum Konzert empfangen. Als Organist ist er jetzt dort tätig. Kurz vor Konzertbeginn entlud sich über Arle ein heftiges Gewitter, so dass wir uns wiederum Sorgen um den Konzertbesuch machten. Schließlich fanden aber dann doch noch viele Konzertbesucherinnen und Besucher den Weg in die schöne Arler Kirche. Schon beim Einspielen waren wir von der Akustik der mächtigen Kirche angetan. Unser Programm 2017 fand auch in Arle wohlwollende Zuhörerinnen und Zuhörer. Darunter waren auch etliche Blechbläser aus dem Umkreis. Auch sie fanden lobende Worte für unsere musikalische Leistung. Gab es vor der Premiere des Konzertprogramms 2017 in Marienhafe noch leichte Bedenken hinsichtlich des Programms, so werden wir seitdem Konzert um Konzert eines Besseren belehrt. Wir erreichen durch unsere Musik die Zuhörer und gar nicht selten gibt es zum Schluss stehenden Applaus. Mit etwas Wehmut blicken wir nun schon auf die letzten beiden Konzerte mit diesem Programm. Im Oktober sind wir noch in Bagband, bevor dann am 29. Oktober 2017 in Westerholt unser Konzertjahr zu Ende geht.

 

Konzert in Rysum

 Am Samstag, den 16. September 2017 machten wir uns auf den Weg in das kleine Krummhörner Dorf Rysum. Enge Straßen, nein – Wege führten uns zur Kirche. In unmittelbarer Nähe gab es keine Parkplätze. Zum Ausladen unserer mittlerweile doch recht umfangreichen Ausrüstung hatten wir vor der Kirche Platz gefunden. Blechbläserkonzerte sind in dieser Kirche eher nicht so häufig zu hören. Aber Orgelkonzerte und das aus gutem Grund. Die Orgel der Rysumer Kirche gilt als das älteste in seinem Pfeifenbestand weitgehend erhaltene Instrument dieser Art in Nordeuropa, und zählt neben den Instrumenten in Sion, Kiedrich und Ostönnen zu den ältesten spielbaren Orgeln der Welt. Die Orgel der Rysumer Kirche geht in ihrem Grundbestand auf die Zeit um 1440 oder 1457 zurück. Bei unserer Ankunft regnete es in Strömen und nachdem die Küsterin uns mit den Worten: „Dor kummt sowieso keneen!“ empfangen hatte, machten wir uns doch so unsere Gedanken. Glücklicherweise sollte sie nicht Recht behalten. Mit ungefähr 80 Besuchern war die Kirche zwar nicht überfüllt, aber im Verlauf des Konzerts sollte sich herausstellen, dass es ein fachkundiges und tolles Publikum war. Vom ersten Programmpunkt bis hin zu den Zugaben gab es herzlichen Applaus. Unser Programm zum Reformationsjubiläum hatte wieder einmal viele Menschen erreicht und erfreut. Fazit: in Rysum waren wir das erste Mal, aber sicherlich nicht das letzte Mal.

 

Sommerpause vorbei - endlich!

 

Anfang August war die Sommerpause vorbei und wir waren gut vorbereitet auf die Konzerte in Esens und Tannenhausen. Zwei Konzertorte, die unterschiedlicher gar nicht sein können.
Los ging es am 5. August 2017 in der St. Magnuskirche in Esens. Mit großer Ehrfurcht und Respekt vor dem beeindruckenden sakralen Bauwerk kamen wir zeitig in Esens an. Die dreischiffige Hallenkirche in Kreuzform mit Chor und Apsis im Osten ist 57 m lang und bietet im neugotisch gestalteten Innenraum immerhin 1500 Menschen einen Sitzplatz. So viele Besucherinnen und Besucher waren es dann doch nicht ganz. Wir waren mit dem Interesse an unserem Konzert aber sehr zufrieden. Auch war uns vorher klar, dass wir es in Esens mit einem fachkundigen und „konzertverwöhnten“ Publikum zu tun haben würden. Also gingen wir hochkonzentriert an die Arbeit und es wurde ein wunderschöner Konzertabend in St. Magnus. Unser Programm zum Reformationsjubiläum kam gut an und zum Schluss wurden wir mit stehendem Applaus aus der Kirche verabschiedet. Herzlichen Dank an die Besucherinnen und Besucher in der Bärenstadt Esens – sehr gerne kommen wir wieder!

 

Am Tag darauf, Sonntag, 6. August 2017 waren wir in Tannenhausen zu Gast.
Noch die gewaltige Akustik aus Esens im Ohr, erwartete uns dort eine ganz andere Kirche. Klein und übersichtlich, akustisch eher Studioatmosphäre.
Als wir unsere Arbeitsplätze einnahmen, staunten wir aber: die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Unsere Bläserfreunde in Tannenhausen hatten sehr gut geworben. Alles war bestens vorbereitet. So konnten wir uns auf das konzentrieren, was wir am Liebsten tun: musizieren!
Und das ist uns an diesem Abend gelungen. Wir konnten das Publikum mit unseren Vorträgen begeistern. Auch an diesem Abend waren viele Bläserinnen und Bläser zu Gast. Sie wussten unsere Leistung anzuerkennen und sparten nicht mit Applaus und anerkennenden Worten. Ja, es war ein Besuch bei Freunden. Ihr Lieben in Tannenhausen: uns hat es großen Spaß gemacht. Sehr gerne wieder.

 

Kleines aber feines Auditorium in Emden

Zugegebenermaßen hätten wir uns sicher einige Zuhörer mehr in der Emder Pauluskirche gewünscht. Und die etwa 25 Gäste auch, die waren nämlich der Meinung, wir hätten es absolut verdient gehabt. Aber an einem schönen Sommerabend hätte auch ich viele Ideen für Unternehmungen aller Art...

Nun wollen wir uns aber über die freuen, die dort waren, weil es ein richtig gutes Publikum war! Spielerisch mag es nach eigenem Empfinden nicht das beste Konzert gewesen sein, dennoch hatten wir einmal mehr viel Freude daran und unsere Gäste offenbar auch. 

Liebe Emder, wir waren nicht das erste Mal bei euch und ganz sicher auch nicht das letzte Mal.

Konzert in St. Michael in Papenburg

Gleich eine Woche nach der Premiere machten wir uns auf den Weg ins Emsland.
Die wunderschöne Kirche St. Michael in Papenburg war unser Ziel.
St. Michael ist eine katholische Kirche, riesengroß und mit einer atemberaubenden Akustik! Schon beim Einblasen staunten wir nicht schlecht, die Töne klangen noch ca. drei Sekunden nach. Im Grunde ist Hall für Blechbläser eine gute Sache, viel Hall erfordert aber eine exakte Spielweise. Angespannt waren wir auch aus einem anderen Grund: tagelang beschäftigte uns schon vorher die Frage, wie unser Reformationsjubiläumsprogramm denn wohl in einem katholischen Umfeld ankommen würde. Offensichtlich haben wir uns einfach zu viele Gedanken gemacht. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher belohnten unsere musikalische Leistung mit viel Applaus. Und auch unser „interner“ Livemitschnitt machte uns im Anschluss deutlich: es war ein gelungenes Konzert in Papenburg.
Ihr Lieben in Papenburg, herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft, wir kommen gerne wieder.

 

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